Vergaser

Die Gasfabrik

Der Vergaser ist für die optimale Gemischaufbereitung, die bei einem Zweitaktmotor von entscheidender Bedeutung ist, verantwortlich.


Auf dem Markt tümmeln sich verschiedene Hersteller unterschiedlicher Qualität, welche Aufgrund ihrer Verarbeitung und Technik eine spürbare Leistungssteigerung bewirken können.


Tillotson stellt die günstigste Variante dar, ein standard Vergaser, der jedoch durch seine Serienproduktion bei gleicher Baureihe spürbare Leistungsschwankungen verursachen kann. Zweidüsige Vergaser wie Tryton tragen durch die präzise Verarbeitung zur Leistungssteigerung bei, verlangen jedoch etwas Erfahrung bei der Feinjustage. Dreidüsige Vergaser erreichen die höchste Ausbeute, sind jedoch schwierig einzustellen und deshalb hauptsächlich für Profis von Bedeutung. Für Hobbyfahrer ist ein zweidüsiger Vergaser ein guter Mittelweg mit bestem Preis - Leistungs - Verhältnis.


Welche Vergasergrösse?


Die Vergasergrösse definiert sich heutzutage über den 5-7 fachen Wert der Kubikwurzel aus dem Hubraum, wobei die engste Stelle des Lufttrichters ca das 0,8 - 0,9 fache der Vergasergrösse betragen soll. Dieses geometrische Verhältniss bewirkt, das eine Strömungsgeschwindigkeit im Ansaugtrichter von ca 100 m/sek entsteht.


Für Rennmotoren kann man die folgende Faustformel anwenden, wobei die Vergasergrösse für Zweitakter um 10% erhöht wird.


Vergaserdurchmesser = k x (Wurzel) Vh x n


Vh  Hubraum 
Drehzahl max. Leistung 
Erfahrungswert ( wird von den Vergaserherstellern mit 0,8 - 0,9 angegeben) 

Für einen 125 ccm Kartmotor könnte die Rechnung so aussehen:


Vergaserdurchmesser  0,9 (Wurzel) 0,125 x 12000 
  0,9 (Wurzel) 1500 
  0,9 x 38,7 
  34,83 

Wir kommen also auf einen Vergaserdurchmesser von 35 mm + 10% ( Zweitaktaufschlag ) - also auf 38,5 mm als Anhaltspunkt. In der Praxis werder tatsächlich Vergaser mit 38 oder 39 mm eingesetzt.




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